Beiträge von SasPhi

    Ich zweifle weder deine Aussage noch die Bestätigung "von Genesis" an. Mich interessiert jedoch ob die Bestätigung von einer Person abgegeben wurde, die "im Namen von Genesis" derartige Bestätigungen abgeben darf (Handungs-/Unterschrift Berechtigung ?). Mitarbeitende fühlen sich aus welchen Gründen auch immer dazu autorisiert, Aussagen im Namen ihres Arbeitgebers zu machen. Wenn es jedoch unterschiedliche Aussagen vom gleichen Unternehmen, aufgrund der Tatsache, dass sie von unterschiedlichen Mitarbeitendrn gemacht wurden gibt, dann stimmt eine der beiden Aussagen nicht. Daher mein Interesse.

    Ja, das mit Aussagen kenne ich von vielen Unternehmen. Ganz besonders, wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. Und das wird bei Genesis der Fall sein, so oft wie die Führungsetage ausgetauscht wurde.

    Es war ein Mitarbeiter von Genesis Deutschland. Ob er dazu befugt war, keine Ahnung. Ob es stimmt, dass es vertraglich geregelt ist, keine Ahnung. Vielleicht wollte er mich nur abwimmeln. Ohne den Vertrag zu sehen, kann man es nie wirklich wissen.

    Da schon andere was bekommen haben, könnte es auch sein, wie du es schreibst.

    Oder aber der Zeitpunkt war entscheidend. Meine Anfrage war, als der Service in DE gerade neu war, vor über einem Jahr. Kann ja sein, dass es genug Beschwerden gab und die es jetzt dürfen.


    Ich werde da nochmal nachhaken, ob ich was bekommen kann. Wäre für einen Verkauf auf jeden Fall besser.

    Ja, die Vorkonditionierung macht einiges aus, aber auch die Innenraumheizung.

    In HH starte ich bei ungefähr 35m Höhe und in NRW Ende ich auf ca. 450m. Also sollte der Hinweg insgesamt mehr verbrauchen, als der Rückweg.

    Da das Auto aber bei mir zu Hause in der Garage steht, fahre ich mit einer Akkutemperatur von ca. 15 Grad los, in NRW mit viel kälterem Akku, da steht der Wagen draußen. Der Verbrauch ist dann auf dem Rückweg erst kleiner und steigt dann, sobald er vorheizt.


    Das merkt man sowohl bei der Vorkonditionierung und auch bei dem Aufheizen des Autos. Auf Kurzstrecke 30km in NRW ist mein Verbrauch um ca. 3-4 kWh höher als in HH.


    Das kann natürlich der Grund sein, hatte nicht gelesen, dass die das Auto auf 0 Grad runtergekühlt hatten, dachte nur die Fahrt bei niedrigen Temperaturen simuliert.

    Bei uns im Allgäu gibt‘s überall Hügel und Berge, also durchaus größere Höhenunterschiede auf nahezu jeder Strecke. Und ich bin mit meinem GV60 verdammt weit weg von fast 30 kWh/100 km. Fahren die beim ADAC vielleicht mit einem Fuß auf dem Bremspedal? Die Frage ist durchaus ernst gemeint, alles schon gesehen.

    Hätte ja sein können, dass es das ist.


    Die haben die Strecke mit nem anderen Fahrzeug gefahren und aufgezeichnet.

    Dann diese Aufzeichnung in ihre Laborumgebung geladen.

    Dann wurden alle Fahrzeuge mit gleichen Bedingungen im Labor geprüft.


    Kann sich jeder selber seien Meinung dazu bilden, wie gut oder schlecht so ein Verfahren ist.

    Dieser Aussage glaube ich keine Sekunde.

    Mein Fahrzeug war letzte Woche zur ersten Inspektion bei Weeber Leonberg. Ich hatte auch kein Serviceprotokoll erhalten.

    War ein Versehen und auf Nachfrage wurde es mir dann per Post zugeschickt.

    Von einem Verbot keine Unterlagen an den Kunden auszuhändigen kann keine Rede sein.

    Ich habe diese Aussage von meiner Werkstatt bekommen, danach habe ich mich bei Genesis beschwert und es von denen schriftlich bestätigt bekommen.

    Wenn deine Werkstatt es trotzdem macht, dann sei glücklich. Auch meine Werkstatt hat einem anderen Forumsmitglied die Unterlagen auf Nachfrage gegeben.

    Die beiden reden von ihren Genesis Modellen.

    OK, jetzt nach mehrfachem Lesen hab ich verstanden, was gemeint war.

    Die Meldung Rekuperation nicht verfügbar hatte ich noch nie beim GV60, wusste gar nicht, dass es die gibt. Kenne die nur von Tesla.

    Und bei meinen Eltern fahre ich direkt am Berg los und selbst auf 100% rekuperiert er den kompletten Berg bis nach unten, ohne dass die Bremsen benötigt werden.


    Würde für mich auch keinen Sinn ergeben wenn Genesis die Rekuperation per Software künstlich abschalten würde, denn dafür ist ja unter anderem der obere Puffer da.

    Da sieht man Mal wieder, dass Genesis auch hier bei verschiedenen Modelljahren verschiedene Dinge macht.

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Autos auch innerhalb der Modelljahre nicht zu 100% identisch sind.


    Bei Hyundai hatte ich auch Mal von nem Insider gelesen, dass die Akkus nicht alle identisch sind, weil die verschiedene Akku-Zusammensetzungen im Feld testen und verschiedene Konfigurationen, damit sie Erfahrungen mit der Langlebigkeit machen.

    Könnte bei Genesis ja auch so sein.

    Wenn es ein Leasingfahrzeug wäre, völlig egal.

    Da es aber mein Fahrzeug ist, will ich eine komplette Dokumentation haben damit ich im Verkaufsfall nachweisen kann dass alle Inspektionen und Rückrufe erledigt wurde.

    Das Problem habe ich bei meiner Werkstatt auch. Liegt aber nicht an denen. Von Genesis ist es explizit nicht gewünscht, dass man irgendetwas bekommt. Es ist den Werkstätten sogar ausdrücklich vertraglich verboten.

    Ich hatte den Test auch schon gelesen und mich über den Verbrauch gewundert. Ich weiß nicht, was für nen Motor der RWD drin hat, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verbrauch höher sein soll, als beim Sport Plus.

    Ich bin diesen Winter mehrfach ca. 400km zwischen HH und NRW gefahren (A7/A2). Da viele Baustellen aktuell weg sind, komme ich wieder auf durchschnittlich ca. 110 km/h bei max. 130km/h.

    Dann liege ich je nach genauem Wetter zwischen 21-23 kWh.

    1x hatte ich einen Verbrauch von ca. 27 kWh. Da hat es gestürmt und stark geschneit.

    Wie die auf fast 30 kWh gekommen sind, das ist mir ein Rätsel. Kann vielleicht daran liegen, dass ich auf meiner Strecke nur wenig Höhenunterschiede habe.

    Ähhhh, nö.

    Wenn ich auf 100% lade, fahre ich danach ca. 300 Meter geradeaus, dann ist ein Stopp da und er rekuperiert normal. Dann gehts etwa 500 Meter bergrunter, etwa 50 Höhenmeter. Bevor ich unten ankomme, Bing, Rekuperation nicht verfügbar. Dann wieder ca. 1 Km fahren bevor wieder Reku verfügbar.


    Das stimmt. Ist bei mir auch so.

    Was für Tesla fahrt ihr denn? Mein Model S Facelift hatte bis ca. 95 Prozent gar keine Reku, war aber auch nen Oldie und die Model Y, die ich kenne, haben bis ca. 97 Prozent nur sehr wenig Reku, aber Tesla steuert dort automatisch mit der Bremse nach, sodass man es nicht merkt.

    Kann natürlich sein, dass es bei einigen Modellen/Modelljahren anders ist, Tesla ist ja sehr experimentierfreudig.

    Ob man wirklich immer Mal voll laden soll oder nicht, da scheiden sich die Geister. Selbst diejenigen, die in der Akkuentwicklung arbeiten, sind sich da nicht einig. Außerdem kommt es immer darauf an, was es für ein Akku ist und wie der chemisch genau zusammengesetzt ist, ...


    Tesla selbst sagt, dass LFP Akkus immer auf 100% geladen werden können/sollen, die anderen Akkus aber nicht.

    Ebenso gibt es bei Tesla oben keinen Puffer, voll ist da wirklich voll. Das merkt man auch, wenn man mit 100% los fährt und keinerlei Reku mehr hat. Das ist bei unseren Autos anders, da sind 100% durch den oberen Puffer nur 90% oder so.

    Also können wir unsere Autos gar nicht voll laden. Die Ladeschlussspannung wird also niemals erreicht, sondern vorher gestoppt.


    Ein gutes BMS versucht permanent die Zellen auf einem gleichen Niveau zu halten. Also ein Balancing sollte nach Möglichkeit immer stattfinden. Bei Tesla kann man das mit dem Dongle gut sehen, dass das immer passiert, mich würde es wundern, wenn das bei Genesis anders wäre.


    Die regelmäßige langsame Ladung von einem niedrigen SoC auf 100% dient meiner Meinung nach nur dafür, dass das BMS noch den genauen Akkuzustand kennt und sich nicht "verrennt". Sonst könnte es irgendwann passieren, dass man mit 5% liegen bleibt. Ebenso sollte der Genesis hier dran erkennen, wie gut der Akku noch ist und eventuell den oberen Puffer ein wenig schmälern, um die Degradation weniger aussehen zu lassen.


    Und dass AC Ladung besser für den Akku ist, als DC, das Märchen liest man auch immer wieder. Das kommt daher, dass die meisten Autos mit AC nur 11kW laden können und mit DC über 100kW.

    Fakt ist, dass der Akku intern immer DC geladen wird. Ob direkt DC ins Auto kommt oder der AC/DC Wandler daraus DC macht, ist vollkommen egal. Ob 11kW AC oder DC ist also vollkommen irrelevant für den Akku.

    Es kommt nur darauf an, wie schnell der Akku geladen wird, mit einer schonenderen niedrigen C Rate oder einer stressigeren hohen C Rate. Und wie viel der Akku aushält, da kommt es dann wieder auf die genaue chemische Zusammensetzung an und natürlich auch die Temperatur des Akkus.

    Das sollte ein gutes BMS wissen und entsprechend die Laderate hoch oder runter regeln.


    Es gibt ne Studie über Akkus bei Tesla. Wo verglichen wurde, wie viel schonend geladen wurde und wie viel schnell geladen wurde.

    Und das Ergebnis zeigt, dass die Degradation in beiden Fällen in etwa gleich ausfällt. Bei beiden Methoden gibt es Ausreißer mit sehr guten aber auch sehr schlechten Akkus. Im Großen und Ganzen könnte aber nicht festgestellt werden, dass viel schnellladen den Akku mehr altern lässt oder dem Akku schadet.


    Aber Tesla lädt auch im Vergleich mit unseren Fahrzeugen mit einer viel geringeren C Rate und stresst den Akku nicht so sehr.

    Wie es mit unseren Akkus aussieht, das wird man erst in ein paar Jahren sehen.


    Ich würde mich immer an das halten, was im Handbuch steht, denn der Hersteller sollte am Besten wissen, was seinem Akku schadet und was nicht.

    Da aber die Akkusentwicklung nicht in den Kinderschuhen steckt, wird man immer erst mit der Zeit sehen, ob die Hersteller Recht haben oder nicht.

    BMW hatte das früher bei vielen Autos, den konnte man im Menü umstellen, die meisten anderen Hersteller haben das aber nicht.

    Ich denke es wird daran liegen, dass man nicht plötzlich den Tempomat mit dem ACC verwechselt. Das wäre fatal und kann gefährlich werden.


    Bei mir persönlich ist er bisher selten bis gar nicht im GV60 ausgefallen. Sonne macht ihm gar nix aus, genau wie Regen. Bei dichtem Schneetreiben ist er mir ein paar Mal ausgefallen, da fahre ich aber ohnehin lieber selber, weil es dann so viel Schnee ist, dass er mir darauf manchmal zu ruppig beschleunigt oder bremst.


    Einen Tempomaten brauche ich persönlich nicht. In Ländern mit weniger Verkehr ist er OK, in Deutschland für mich überflüssig und keine Hilfe, ganz im Gegenteil.

    Ich denke, dass es vielen so geht wie mir und dass normale Tempomaten nur noch so wenig genutzt werden, dass es kaum noch ein Hersteller als Fallback anbietet.