Beiträge von mesomaxl

    Definitiv Preis/Leistung. Hier in CH war/ist er selbst mit allen Extras ausser Nappaleder als 2WD günstiger als der Ioniq6 - und was die Verarbeitung und das Platzangebot betrifft wissen wir ja.


    Zudem war es schön wieder das Individualisten-Gefühl zu haben, das man Anfang 2017 noch mit einem Tesla Model S haben konnte. Und nun, da der Tesla CEO definitiv einen an der Waffel hat, wurde es zeit, vorläufig zu wechseln.

    Ich gehöre also zu denjenigen, für die Musk ein grosser Grund war sich von der Marke abzuwenden.


    Der i4 hat der Freundin nicht gefallen und unsere GPA hat definitiv einen sehr guten Job gemacht :)

    Gesprochen für die Tesla Supercharger:

    Nein... die Attraktivität des Standorts und der gebotenen Infrastruktur hat scheinbar einen weit geringeren Einfluss als deren Frequentierung.


    Stadtnahe oder an Hauptachsen gelegene Supercharger ohne zusätzliche Benefits sind weitaus teurer als die weniger frequentierten Plätze mit viel Infrastruktur.


    FastNed wäre ggf. zu nennen. Deren Solardächer sind gleich doppelt praktisch.


    An den Autobahnen liegt es immer am jeweiligen Willen der Rastplatz-Betreiber.. aber da dort Schnellader auf den Parkplätzen integriert werden, profitieren diese weniger von den bestehenden Überbauungen etc.

    Es gibt zum Glück auch bereits andere Beispiele.. d.h. wunderbar ausgebaute Ladestationen, teils mit Solardach und Self-Service Kiosk etc.


    Ist eben leider immer eine Frage der Grundfläche, die dafür benötigt wird. Und ein Vorteil bei der schnellen Verbreitung der E-Mobilität ist natürlich, dass man mit verhältnismässig geringem Platzaufwand eine Lösung bieten kann. Da beisst sich das Prinzip quasi selbst in den Schwanz.


    Andererseits gibt es das bislang unausgeschöpfte Potential der längeren Verweildauer.

    Meine Eltern wären z.B. sicher dankbar dafür, bei ihren Ladestops irgendwo einen anständigen Kaffee oder auch ein non-Fast-Food Angebot zu bekommen.


    Es existieren ja zum Glück derartige Angebote hier und da. Aber da muss man natürlich jeweils im Vorfeld bescheid wissen und dann die Routen entsprechend Planen können.


    Ich bin gespannt, welcher Ladenetz-Anbieter irgendwann anfängt, eine Bewertung der Ladepunkte zu integrieren - idealerweise kombiniert mit einem Index an gebotener Convenience.

    Lass uns alle gemeinsam die Daumen drücken Stefek


    Meine Vermutung: Vielleicht wurden irgendwelche Blechteile beim Transport stärker beschädigt und nun wird auf die nächste Schiffsladung gewartet, um bspw. Kotflügel oder Frontschürze anzuliefern.


    Man geht nun leider nicht wirklich zimperlich mit den Fahrzeugen um.

    Dann wäre die lange Wartezeit der "Kleinserie" geschuldet und den damit verbundenen langen Laufzeiten für die Ersatzteile, die man sich nicht mit den Plattform-Geschwistern teilt.

    Ja, da kann ich zustimmen.

    Die Experience bei Tesla Nummer 1 war im Jahr 2017 super.

    Wahnsinnig freundlicher Verkäufer, guter Kontakt bei Bestellabwicklung und Updates über den Produktionsstand.
    Dann hatte der Verkäufer einen Burnout, die Übergabe an die nächste Person war nicht geregelt und danach ging das Drama los.


    Tesla Nummer 2 war dann schon recht harzig. Klar, Übergabe während Pandemie-Beginn - dafür aber Bestandsfahrzeug mit kurzer Lieferzeit.


    Die Übergabe war ein "inspizieren sie den Wagen selbst auf Mängel" mit anschliessender Unterschrift. Für den entdeckten Lackabplatzer und Delle in der Motorhaube (quasi unmöglich nicht zu übersehen) dann ein Voucher für den Bodyshop. Alles Weitere war dann mir überlassen.


    Gemessen daran, dass der Preis damals keine 5'000 Franken niedriger war als beim Genesis, ist das nun schon eine andere Erfahrung.

    Unsere GPA beantwortet jede E-Mail mit einem sofortigen Rückruf und bemüht sich um Hilfe. Kurze Rückfragen werden adhoc behandelt und wir haben eine wunderbare Du-Kultur. BMW hatte bei der Besichtigung des i4 kaum Interesse mich überhaupt zu bedienen - in Folge ist es nicht einmal zur Probefahrt gekommen.


    Im Hyundai Autohaus um die Ecke war man eigentlich auch sehr hilfsbereit - war dann allerdings sehr darauf erpicht, dass ich doch bitte fast noch am gleichen Tag eine Unterschrift für einen Kaufvertrag dalasse. Anschliessend fast alle 2 Tage ein Anruf, wie ich denn in meiner Entscheidungsfindung stehe.

    Nicht so bei Genesis (Zürich). Die Probefahrt und Erkundigungen bei Polestar waren übrigens ähnlich.



    Kurzum: Ich glaube die Unternehmen machen in jedem Fall etwas richtig, wenn sie sich etwas anders positionieren.

    Wer natürlich als Mercedes Stammkunde seit Jahren mit Handschlag und Lounge-Platz begrüsst wird, wird anderes erwarten. Aber da ich nicht zu diesem Kundenkreis gehöre werde ich von den Marken bislang auch noch als U40 Kunde nicht ernst genommen bzw. ignoriert ;)

    Schattenseite: Genesis München - dort war man auch nicht wirklich interessiert daran uns etwas zu zeigen.. oder sonst aufgeschlossen.


    Aber klar.. spannend wird es vor allem dann, wenn es anfängt irgendwo zu hängen. Bis jetzt läufts noch rund ;)

    Ein Touch-Screen Navi darf man während der Fahrt nicht bedienen (lt. Gerichtsurteilen wg. Ablenkung) und es wird ähnlich bestraft wie die Bedienung eines Mobiltelefons. Erste Gerichte sehen dies bei der Nutzung der Touch-Screens für die Fahrzeugeinstellungen bereits ähnlich. D.h. für eventuelle Einstellungen müsste man jedes Mal anhalten.

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    Ich würde nicht sagen, dass es pauschal dem Mobiltelefon gleichzusetzen ist.

    Das Display wird ja nicht hochgehoben.


    Gleichzeitig sollte man natürlich nicht unnötig lange auf dem Touchscreen verweilen. Aber wenn ich sehe, wie lange man manchmal benötigt, um das erratische Blaupunkt Radio in unserem Youngtimer zu bedienen, sehe ich das ziemlich relativ. Sofern der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht hat (und das sage ich vor dem Hintergrund des UX Design Studiums), kann es ebenfalls gut funktionieren.


    Wichtig aber aus meiner Sicht, sind eben die genannten kurzen Menü-Wege zu relevanten Funktionen oder aber sinnvoll integrierte Abläufe. So ist eine Spiegelverstellung aus meiner Sicht nicht etwas, das man bei jeder Fahrt benötigt - dennoch sollte sie sich zum Beispiel an ein Fahrerprofil/Sitzprofil koppeln lassen, um sich automatisch auf den Nutzer einzurichten. Denkt man zurück an die mechanische Verstellung, so war der Beifahrerspiegel z.B. früher gar nicht mehr justierbar - sogar nicht einmal vom Fahrersitz aus :)


    Aber eben - es bedürfte einerseits, dass die Hersteller die relevanten Funktionalitäten identifizieren und dem Nutzer ggf. auch eine gewissen Wahlfreiheit für häufig genutzte Features bieten (siehe Tesla Launch Bar). Und zur sicheren Bedienung während der Fahrt sollte in jedem Fall eine Möglichkeit zur Gegenhaltung geboten sein, um nicht bei unruhiger Fahrt unnötig mit dem Zielen beschäftigt zu sein. Dazu müssen auch Touch-Flächen ausreichend gross geplant werden.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist nicht pauschal schlecht, aber die Umsetzung oftmals halbherzig oder misslungen. Unsere Smartphones haben da den Autos natürlich bereits ein knappes Jahrzehnt voraus was Nutzerführung anbelangt.


    Ein Unternehmen, dass es gänzlich vergeigt hat, ist da Volkswagen und zum Teil auch Mercedes. Touch Slider ohne taktiles Feedback am Lenkrad sind wirklich katastrophal - oder unbeleuchtete Slider Elemente in der Mittelkonsole.


    Hier zeigt sich der technische Vorteil Der Digital-First Unternehmen.