Beiträge von michael23

    Ich fahre meisten in der Stufe i-Pedal, da es für mich im Kurzstrecken- bzw. Stadtbetrieb am praktischsten ist. Gelegentlich auch mal in Stufe 3. Im Sommer liegt der Verbrauch bei mir dabei unter 14kWh/100km. Bei i-Pedal muss man sehr genau aufpassen, dass man nicht ständig zwischen Beschleunigung und Rekuperation hin und her wechselt, da dies den Verbrauch deutlich nach oben treibt. Aber nach einiger Zeit funktioniert das bei mir recht gut. Dafür sehen die Bremsscheiben grauenhaft aus :)


    Auf der Autobahn fahre ich meistens in Stufe 0 und bremse über die Schaltwippen. Im Stau oder Stop-and-Go Betrieb benutze ich dann wieder i-Pedal.


    i-Pedal ist aber teilweise mit Vorsicht zu geniessen. Bei einem plötzlichen Fehler im EV-System hat er mir den Modus schon zwei Mal ohne Vorwarnung im Stand rausgehauen und sich wieder in Bewegung gesetzt.

    Nissan und Infiniti ist vermutlich das passendere Beispiel. Zufälligerweise läuft der Service in Hamburg ebenfalls über das Autohaus Günther in der City Süd.


    Genesis wird sich in DE schwer tun mit Fahrzeugen oberhalb vom GV60 und eGV70. Spätestens aber ab € 100.000,- (G90) werden überwiegend Fahrzeuge von Firmenkunden der Deutschen Hersteller gekauft/geleast. Die Konditionen inkl. Wiederverkaufswert sind bei den Deutschen Herstellern häufig deutlich besser.


    Anfangs waren die Leasingraten bei Genesis extrem hoch. Das hat sich (beim GV60) geändert, ist im Vergleich aber immer noch im oberen Bereich. Ein Leasingfaktor von 1% (36 Monate, 15.000km/Jahr, ohne Anzahlung) ist wenig attraktiv, wenn andere Hersteller mit hohen Rabatten und einem Leasingfaktor von 0,7% bis 0,8% auf den rabattierten Preis ins Rennen gehen. Bei einem Leasingfahrzeug interessiert mich am Ende nur die monatliche Rate. Und da sind andere Hersteller deutlich günstiger.

    Ich habe als Ersatzwagen aktuell einen GV60 Sport+ aus dem Modelljahr 2023 oder 2024 (lt. FIN und wegen der Farbe müsste es ein 2023er sein - Kennbuchstabe P in Lime, Zulassung aber erst im April 2024).


    Dabei sind mir zwei bzw. drei Dinge irgendwie unangenehm aufgefallen:

    • Die Glaskugel braucht bei dem MY23 vom Drücken der Start Taste an einige Sekunden, bis die sich dreht. Die ersten Male habe verzweifelt erneut auf Start gedrückt und ihn damit wieder ausgeschaltet. Auch nach fast zwei Wochen irritiert mich das immer noch. Das geht bei meinem MY22 quasi direkt nach drücken der Start Taste.
    • Mein MY22 GV60 Sport (ohne +) öffnet bei der Annäherung ans Fahrzeug recht schnell die Verriegelung und fährt die Griffe aus. Bei dem Ersatzwagen dauert es gefühlt einige Sekunden länger, bis die Griffe ausgefahren werden und man einsteigen kann. Erst kommen die Spiegel und dann die Griffe. Über die Fernbedienung und die Sensoren am Griff geht es sofort.
    • Die Tasten an der Heckklappe reagieren gefühlt auch mit größerer Verzögerung als bei meinem MY22.

    Ist das beim GV60 MY23/24 normal?


    Ansonsten habe ich zum Teil die gleichen Softwaremacken wie bei meinem MY22 festgestellt.

    Angeblich sollen in Bremerhaven noch eine fast 4-stellige Zahl an Genesis Neufahrzeugen stehen bzw. unterwegs sein. Laut der Genesis Webseite sind darunter wohl auch noch einige 2023er Fahrzeuge.


    Bei den Zulassungszahlen für den September sind vermutlich einige Fahrzeuge für die neuen Partnerbetriebe und Erprobungsfahrzeuge enthalten.


    Den GV60 kann man zwar noch frei konfiguriert bestellen, aber auch hier ist der Modellwechsel in Vorbereitung (Produktionsstart wird im Februar 2025 erwartet). Auch beim GV60 wird es daher vermutlich demnächst erstmal keine frei konfigurierten Fahrzeuge mehr geben. Ganz nahtlos wird die Umstellung im Werk sicher nicht ablaufen. Wer sich damit auskennt, der bestellt aufgrund des bevorstehenden Modellwechsel auch keinen 2024er GV60 mehr. Wobei der Unterschied durch den Modellwechsel beim GV60 vermutlich geringer ausfällt als beim eGV70.


    Den Hyundai Ioniq 5 konnte man auch viele Monate nicht mehr ab Werk bestellen. Jetzt geht es wieder mit den größeren 63kWh/84kWh Akkus. Zumindest die optionalen Ausstattungspakete sind dabei günstiger geworden.

    55% für 15 Monate und fast 35.000km klingt für mich eigentlich ganz OK. Alleine durch die Zulassung verliert ein Neuwagen quasi auf einen Schlag 30% an Wert. Von Vorteil ist, wenn zumindest die Umsatzsteuer beim Verkauf ausgewiesen werden kann.


    In der Premium-/Oberklasse ist es üblich, dass Fahrzeuge nach 2 oder 3 Jahren (z.B. Leasingende) für unter 50% der UVP angeboten werden. Für Exoten und BEVs wird häufig noch weniger gezahlt. So habe ich schon einige große sehr gut ausgestattete Fahrzeuge für unter 50% der UVP erworben, die maximal 3 Jahre alt waren. Der letzte war ein VW Phaeton (Oberklasse + Exot) für etwas mehr als 40% der UVP, 18 Monate alt, mit 30.000km und kompletter Wartung inkl. neuer Bremsen und Reifen.


    Es werden einige 2 bis 3 Jahre alte Mercedes EQS angeboten, die bei unter 50% der UVP liegen und sich trotzdem nicht verkaufen.


    Warum die PHEVs aktuell wertstabiler zu sein scheinen, erschließt sich mir nicht. Deren Batterie ist aufgrund der geringen Größe häufig nach 3 bis 5 Jahren platt. Die muss dann für teilweise über 10.000 € erneuert werden. Ohne funktionierende Batterie erlischt die Betriebsgenehmigung und das Fahrzeug fährt auch nicht mehr richtig.

    Bei mir funktioniert es. Habe ich vor ein paar Tagen verstellt, da es bei dem GV60 Ersatzfahrzeug für mich nicht gepasst hat.


    Wenn es zwar vorn aber nur rechts funktioniert, dann würde ich auf defekten Lautsprecher, Endstufe oder Kabelproblem tippen.

    Die Übergabeprotokolle mit den Durchschlägen gab es bei mir nur, wenn das Fahrzeug nicht von einem Mitarbeiter des Händlers zugestellt oder abgeholt wurde.


    Autohaus Günther nutzt für die Zustellung/Abholung von Fahrzeugen auf eigener Achse einen externen Dienstleister. Der benötigt die Protokolle für die eigene Absicherung. Die nutzen Übergabeprotokolle mit Durchschlägen. Davon bekommt dann das Autohaus und der Kunde jeweils Einen.


    Bei allen Anlieferungen/Abholungen per Trailer durch einen Mitarbeiter des Händlers ging es bei mir ohne viel Papierkram.


    Zu den durchgeführten Arbeiten habe ich keine schriftlichen Informationen erhalten.

    Bei der normalen Wartung sehe ich das recht entspannt. Das sollte jeder Hyundai oder notfalls Kia Händler problemlos erledigen können. Laut Fahrzeugpapieren fahre ich einen Hyundai :) Bei Arbeiten, wo Genesis spezifische Ersatzteile benötigt werden, wird es dann interessant. Der Preis ist gar nicht mal das große Hindernis, sondern eher die spärlich vorhandenen Werkstätten und die langen Werkstattaufenthalte.


    Die Vertragswerkstatt für den Norden ist in Hamburg bei Autohaus Günther in deren Maserati Räumen untergebracht. Mit Sicherheit nicht preisgünstig. Bleibt die Frage, ob Genesis oder die Werkstatt die Preise festlegt.

    Leider nein. Meiner ist wieder mit einem ICCU Problem in der Werkstatt (ICCU Rückruf wurde im Mai/Juni erledigt). Damals wurde mir gesagt, dass die ICCU beim zweiten Werkstattaufenthalt getauscht wurde. Aber das scheint nicht im Genesis System zu stehen. Mal sehen, was dieses Mal passiert.