Beiträge von johnnyb.goode

    Hallo zusammen


    Vorgeschichte

    Ich hatte vor drei Wochen EnBW angeschrieben bzgl. der AutoCharge-Aktivierung für den GV60...


    Zum Aktivieren von AutoCharge für den GV60:

    Wählt in Eurem Profil in der mobility+-App ein eGMP-Fahrzeug aus, welches laut App AutoCharge unterstützt und stellt sicher, dass anschließend AutoCharge aktiviert ist.

    (Ich habe es mit dem KIA EV6 Long Range AWD aktiviert)


    Dann fahrt Ihr zu einer EnBW-Säule die AutoCharge unterstützt und startet dort den Ladevorgang per App. Dann schlägt die App automatisch vor, AutoCharge in dem Zuge einzurichten und führt Euch durch den Prozess. Dauert ein paar Sekunden und anschließend startet der Ladevorgang und Ihr bekommt eine Meldung auf dem Smartphone, dass AutoCharge nun für Euren KIA/Hyundai eingerichtet ist.


    Beim nächsten Mal nur noch Stecker rein (vielleicht kurz am Kabel anheben/stützen für die Verriegelung) und der Ladevorgang startet automatisch - das habe ich dann auf der Rückweg erfolgreich testen können ;)

    Sag doch nicht immer "jemand", das war ich.

    Und ja, ihre Aufgabe ist Feuchtigkeit raus- aber eben nicht reinzulassen.

    Wenn der Rest dicht ist sollte da nichts mehr passieren.

    Chiaki entschuldige bitte - ich scheine da in einigen Posts "jemand" geschrieben zu haben und das bezog sich auf Dinge, die Du gepostet hattest - das ist keine böswillige Absicht. Ich kann mir bei all den Informationen (mit einem ohnehin schon nicht so guten Namensgedächtnis) die Posts und deren Ersteller nicht merken bzw. mir wären die Antworten im Forum zu umständlich, wenn ich mit der bescheidenen Suchfunktion erst noch das entsprechende Zitat weiter vorne im Thread finden müsste. "Jemand" im Sinne der "Foren-Schwarmintelligenz" ist also ganz und gar nicht negativ gemeint! :saint:


    zurück zum Thema:

    Jetzt ist es aktuell etwas feuchter im Raum Basel (hatte das Auto gestern Abend einmal durchgeweicht in der Tiefgarage abgestellt). Ich hatte dann heute morgen nach dem Losfahren für ca. 10 Minuten ein etwas "milchigeres" Bild aufgrund schwacher Kondensatflecken. Auf der Beifahrerseite vielleicht ein wenig länger, aber auf beiden Monitoren nicht annähernd so schlimm wie ursprünglich, dass man nicht mehrs erkennen könnte. Obwohl das Auto den Tag über bei vereinzelten Regenschauern bis nach 20 Uhr auf dem Firmenparkplatz im Freien stand, war auf der Rückfahrt nicht der kleinste Fehler im BIld. Werde da noch nicht so richtig schlau draus, nehme aber mal an, dass der Wechsel aus der deutlich wärmeren Tiefgarage evtl. einen Einfluss drauf hat.

    Inzwischen habe ich meine "neuen" digitalen Außenspiegel bereits seit etwas mehr als drei Wochen im Einsatz und ich bin in der Zeit etwas über 2'400 km abgespult. Allerdings mit verhältnismäßig wenig Niederschlag - Temperaturen min. auf -1°C beim Fahren, sonst eher 5-12 °C in der letzten Zeit.


    Es ist mir einmal nach einer Autobahnfahrt im strömenden Regen passiert, dass die Linsen am nächsten Morgen wieder angelaufen waren. Allerdings waren sie - im Gegensatz zu der vorherigen Variante - innerhalb von 10 Minuten Fahrt fast wieder beschlagsfrei. Bei der Rückfahrt am Abend trat es nicht wieder auf und seitdem überhaupt nicht mehr - selbst nach einer intensiven Handwäsche kein Beschlagen mehr. :/


    Evtl. bringt die Membran-Ergänzung/Korrektur, die jemand hier mal als Unterschied zwischen den beiden Varianten genannt hat, wirklich etwas!?


    Bleibt erst einmal nichts weiter übrig, als weiter zu beobachten...

    Also bei mir haben sie gar nicht nach Gummi gerochen. Habe sie am Abend im Auto verbaut und bin direkt am nächsten Tag mehrere Stunden mit dem Fahrzeug ins Wallis gefahren - habe nichts von den Matten im Fahrzeug wahrgenommen.


    Liegt vielleicht auch daran, dass es keine "klassischen" Gummimatten sind. Eher ein etwas flexiblerer Kunststoff mit etwas mehr Grip, wenn das als Beschreibung hilft?

    Stimme Sigi zu - ich hatte etwas Bauchschmerzen, weil der grau-weiße Innenraum keine Schwarztöne beinhaltet (mit Ausnahme der Displays). Die originalen Kunststoffeinleger tragen so dezent dünn auf, dass ich die ganzjährig im Auto lassen werde :thumbup:


    // ich empfinde die Zubehörpreise bei Genesis generell eine absolute Frechheit (Beispiel der Matten, die keine 10€ in der Produktion kosten oder auch den Felgen)...

    Sorry wollte die eigentlich hier posten - habe den falschen erwischt.


    GV60 Bashing


    Evtl. kann ein Moderator dies hierhin verschieben?

    Das tut mir leid für DIch :(

    Die plausibelste Erklärung wäre tatsächlich, dass sie Deinem GV60 im Austausch die Kameraspiegel mit der alten Teilenummer verbaut haben.


    Vielleicht ein kleines Trostpflaster am Horizont:

    Die "korrekten" Ersatzkameras, welche bei mir verbaut wurden, haben heute auf der Langstreckenfahrt zurück nach Basel bei Freiburg erstmals ca. 80 km Starkregen, Gischt und Temperaturwechsel zwischen 5 und 14 °C mitgemacht. DIe gesamte Fahrt völlig beschlagsfrei - in Summe jetzt bereits über 1'800 km seit der Abholung am 13.02. - kein Vergleich zu denen, mit denen mein Fahrzeug ausgeliefert wurde. Ich melde mich nochmals nach den kommenden ein/zwei Wochen zurück. Da soll's wieder ein Temperaturgefälle mit einiges an Niederschlag geben. Wenn's dann nicht mehr von Innen anläuft, gibt's definitiv eine funktionierende Lösung von Genesis/Hyundai für das Problem ;)

    Mh schade - das wird wohl ein eher mäßiger "erster Wurf" nach dem Check von nextmove :rolleyes:


    Das Kurzvideo geht zwar nicht drauf ein, aber vermutlich werden auch die Belegungsdaten der HPCs keine Rolle bei der Ladeplanung spielen.

    (damit ist der Filter IONITY zu Hauptzeiten eher eine Bedrohung statt Lösung :D )

    Indirekt "ja": wenn kein "großer weißer Fleck" mehr auf dem Display ist (das von hinten angeleuchtete Kondensat), sieht man natürlich angestrahlte/beleuchtete oder selbst leuchtende Gegenstände/Fahrzeuge im Dunkeln überhaupt erst einmal auf dem Display. Das Ganze hat mit der Restlichverstärkung (wie mit der Smartphone-Kamera im Dunkeln) natürlich seine Grenzen.


    Für eine faire Wertung braucht's noch etwas mehr "Erfahrung" respektive wieder länger werdende Abende, um das besser im Vergleich zu einem konventionellen Außenspiegel bewerten zu können.


    Durch den nicht-vorhandenen toten Winkel nach schräg-hinten sowie der Unabhängigkeit von meiner Sitzposition und der verschmutzten (Extremsituation Salz-Gischt auf der Autobahn), von außen beschlagenen (Tunnelfahrt bei hoher Luftfeuchte) und im Starkregen mit Wasser bedeckten Seitenscheibe überwiegen für mich derzeit die Vorteile des digitalen Außenspiegels.

    Ggf. auch noch die geringere Anfälligkeit für Windgeräusche des kleinen Flügels.


    Ich war auch überrascht, wie schnell man sich zwischen der koventionellen und der digitalen Lösung hin- und hergewöhnen kann, wenn man einmal mit den digitalen Spiegeln klar kommt. Ich hatte ja während der Tauschaktion den G70 und steige auch regelmäßig in den kleinen FIAT 500e um, der mir in der Stadt/auf der Landstraße viel mehr Spaß bereitet ;)

    Ja das ist gut möglich, dass die Daten irgendwie unvollständig/fehlerhaft übertragen werden. Ich habe aus Spaß an der Freude jetzt mehrere Wochen immer mal nach Ankunft im Büro und nach der Rückkehr in die Tiefgarage am Abend Screenshots von der App aus dem Reiter "Energieverbrauch" gemacht (leider kann man sich den Energieverbrauch nur "je Tag" und nicht wie unter dem Reiter - "meine Fahrten" - "je Fahrt" anschauen). Dabei sind einige Tage plausibel, andere wirken "seltsam abweichend". So war ich 1x angeblich bei unter 11 [kWh / 100 km] im Schnitt. Hätte dann aber aber auf 100 km (das sind bei mir ziemlich gut 2 Fahrten ins Büro und zurück) auf eine ganz andere kWh gemäss Akkugröße über die verbrauchten % SoC kommen müssen (unabhängig von der Differenz "SoC Cockpit" vs. "SoC BMS" in Carscanner).


    Scheint aber ein markenübergreifendes Problem zu sein. Mit dem FIAT 500e bin ich laut App einige Monate so viele (nicht korrekt) Kilometer in der (korrekten) Zeit gefahren, dass mir die App teilweise einen Schnitt von mehrfacher Schallgeschwindigkeit anzeigt :D

    Hallo zusammen

    Ich erstelle hierzu mal ein separates Thema - wir haben hier im Forum die Ladeverluste angerissen und hier einen Thread zu den Realverbräuchen und der realen Reichweite. Jetzt wäre es doch gut zu wissen, was mir der GV60 wo (Fahrzeug, App) respektive die Ladesäule an der er angesteckt ist wie anzeigt. Mag für den ein oder anderen völlig klar/langweilig sein - vielleicht gibt's ja aber für jemanden etwas Neues daraus abzuleiten/zu verstehen!?


    Das Beispiel ist anhand meiner letzten Langstreckenfahrt (Sa. 18.02.23) von Basel nach Leipzig (diesmal nicht über Nürnberg, sondern Eisenach).

    Eckpunkte zur Fahrt

    Start: 7:54 Uhr Ankunft: 15:29 Uhr

    Temperatur: 13 °C am Start, 10°C am Ziel - zwischendrin kurz (<20 Minuten) leichter Regen, Fahrbahn insgesamt nur wenige km nass

    Klimaautomatik auf 21-22 °C nur für Fahrer. Reifendruck ringsum 2,6 bar auf 19"-Winterrädern.

    Knapp 725 km - Fahrtzeit nach ABRP: 5 h 34 Minuten kalkuliert bei einer Reisegeschwindigkeit von 150 km/h (im GV60 Tempomat 160 km/h - macht real ca. 153 km/h).

    Reale Fahrzeit: 5 h 59 Minuten (da letzte Etappe mit 130 km/h und 1x IONITY besetzt)

    von ABRP kalkulierte Ladezeit: 1 h 12 Minuten (5 Ladestopps zwischen 7 und 22 Minuten bei Start mit 48% SoC in Basel)

    Reale Ladezeit: 17 + 12 + 8 + 49 = 86 Minuten

    Leider konnte ich an der letzten 300 kW-Säule nur mit max. 75 kW ziehen, sodass es laut ABRP sinnvoller war, auf den letzten Ladestopp zu verzichten und stattdessen mit 140 km/h (Tempomat) die restlichen 216 km am Stück zurück zu legen - sonst hätte ich es erstmals auf der Strecke in knapp 7 h geschafft. So waren's dann wieder über 7 h 30 Minuten - wie schon so häufig in den letzten Monaten :rolleyes:


    Randnotiz (Verweis auf den Thread: IONITY besetzt / bzw. Ladeerfahrung ) nur der erste Ladestopp war bei IONITY (mit "Lappen" ^^ ) - der zweite Stopp war bei IONITY in Reinhardshain Süd angedacht, allerdings war die schier unglaubliche Anzahl von ganzen vier Ladern der mit EU-Steuergeldern überschütteten selbsternannten Speerspitze der Ladeinfrastruktur besetzt und ein ENYAQ wartete bereits, sodass es mit 12% SoC Rest zum vorher als Alternative herausgesuchten Ladepark an der nächsten Abfahrt ging.

    und noch eine Randnotiz (Thread Akkuvorkonditionierung ) diese war bei mir auf der Fahrt ausschließlich für die erste Etappe aktiv (im Menü immer eingeschalten und jeden HPC-Lader als Zwischenziel im Navi hinterlegt). Da ich den ersten Lader mit 13% Rest angefahren bin, ging der Ladevorgang mit dezenten 119 kW los, bis er sich dann auf 190 kW hochreappelte. Durch die etwas flottere und kontinuierliche Fahrt ist der Akku dann für den Rest der Fahrt nicht mehr unter die Wohlfühltemperatur abgekühlt. Hat also immer zwischen 190 kW und 233 kW erreicht. Beim letzten Ladestopp mit 75 kW max habe ich die Akkutemperatur extra nochmals via Carscanner ausgelesen und das Minimum war bei 26°C - Maximum bei 35°C.



    Im Folgenden also etwas aus den statistischen Aufzeichnungen, getreu meinem Lieblinsmotto diesbezüglich:

    Zitat

    Der Jäger schießt links vorbei - der Jäger schießt rechts vorbei - statistisch war die Ente tot.


    Wie bekannt, fallen beim Umwandeln von Energie Verluste an. Dies trifft auf das Beschleunigen, das Fahren selbst, das Bremsen, das Rekuperieren aber auch das Laden eines Elektroautos zu, Letzteres in Abhängigkeit von der Art des Lades (Wechselstromladen/Gleichstromladen) und letzten Endes auch von der Ladeleistung. Dies macht die Ermittlung eines "Durchschnittsverbrauchs" gar nicht so trivial - ich zeige im Folgenden, wie groß die Abweichungen am Beispiel einer Langstreckenfahrt ins Gewicht fallen können. Das ist übrigens kein reines Problem aus der Elektro-Auto-Welt. Auch beim Verbrenner ist's bei weitem nicht so einfach, wie man glauben mag. So schalten beim Volltanken die Ladesäulen bei unterschiedlichen Füllständen ab, die Temperatur hat einen Einfluss auf das Volumen im Kraftstofftank, bei ausreichend langer Standzeit verflüchtigt sich ein Teil des Kraftstoffs und neben Schwapp-Verlusten hat auch die Genauigkeit der geeichten Zapfsäule und die Anzahl der getankten Liter einen EInfluss auf die "Überschlagsrechung".


    Der GV60 zeigt im Cockpit diverse Aufzeichnungen an:

    (1) kann man im Menü zwischen "seit letztem Ladevorgang" und "seit Fahrzeugstart" konfigurieren - ich bevorzuge letzteres

    (2) hat einen "Dauerzähler" (über mehrere Fahrzeugstarts/Fahrten und Ladevorgänge hinweg) - im Deutschen als "Informationen" bezeichnet


    DVB_001.png


    Nun, dass die beiden voneinander abweichen ist selbstredend.

    (1) war meine letzte Etappe von 216 km

    (2) wurde bei Start in Basel zurückgesetzt


    und jetzt zum Kern des Themas:

    Was habe ich auf dieser Fahrt tatsächlich an kWh in Bewegungsenergie umgesetzt?


    Sind es die 26,4 [kWh/100] km aus dem Bordcomputer * 7,24 [100 km]?

    Das wären rund 190 kWh.


    ODER


    Sind es die 166,12 kWh aus der App, die auf einen deutlich geringeren Durchschnitts-Verbrauch kommt?


    DVB_002.png


    Bitte beachtet, dass die App etwas unübersichtlich zweigeteilt ist. "Tag" (blauer Rahmen - relvant für die betrachtete Fahrt) und "ein Monat zurück von heute" (unterhalb als "Zeitraum" aufgeführt).


    Wie kommt die App also zu dem deutlich geringeren Durchschnitts-Verbrauch?

    Nun - sie zieht für die Berechnung die rekuperierten 20,49 kWh vom den real verfahrenen kWh ab und kommt somit nicht auf "knapp 190 kWh", sondern auf die gezeigten 166,12 kWh.

    Sie rechnet also 166,12 [kWh] / 7,23 [100 km] = 22,97 [kWh/ 100 km]


    Ich bin der Meinung, dass dies nicht korrekt sein kann. Schließlich hat jeder von uns mit dem GV60 schon gesehen, dass die Anzeige im Cockpit auch erheblich sinkt, wenn man bspw. auf der Fahrt zur Arbeit mit voller Rekuperation zum Stillstand abbremst. Heißt, die oben angezeigten 26,4 [kWh / 100 km] sind bereits unter Berücksichtigung der Rekuperation. Unterstellen wir exemplarisch der App mal, sie würde sagen wollen, man hätte 166 kWh aus Ladevorgängen und 20,5 kWh aus der Rekuperation "verfahren", käme man auf (166,12 [kWh] + 20,49 [kWh]) / 7,23 [100 km] = 25,81 [kWh / 100 km]. Nah dran an den 26,4 - wenn jetzt die 0,6 kWh Unterschied ca. die 1 1/2 Stunden Heizung/Elektronik während aller Ladevorgänge sind, wäre das irgendwie plausibel. Aber alles nur Halbwissen und daher für die Glaskugel (in der Mittelkonsole ^^ )


    Die Antwort für den "richtigeren" Durchschnittsverbrauch ist nach meiner EInleitung weiter oben wenig überraschend:

    Weder Cockpit noch App sind korrekt.


    Da ich leider inzwischen an EnBW-Schnell-Ladesäulen ~12 Cent günstiger laden kann, als an einer privaten Wallbox in Leipzig, bin ich ausnahmsweise als Ziel direkt an den HPC und habe mich während der Ladezeit der Beschaffung von Lebensmitteln gewidmet. Damit ergeben sich folgende nachgeladene kWh für den gesamten Tag (Start: 48% SoC, Ziel: 73% Soc):


    DVB_003.png


    In Summe 229,53 [kWh]. Der Unterschied zu allen vorherigen: das sind die realen an - dem Eichrecht unterliegenden - Messeinrichtungen gemessenen und zu bezahlenden "echte" [kWh].

    Nun habe ich keine Möglichkeit, dem GV60 zu sagen, breche bitte bei 48% SoC die Ladung ab. Auch sind die 48% dann nicht gleich den 48% vom Start*. Auch hilft mir Carscanner hier bei Start und Ziel nicht viel, da der OBD-Wert wieder nach Ladeverlusten ist. Also hilft nur, die letzte Ladung anteilig gleichmässig auf die 16%-48% SoC runterzubrechen. Das ist selbstverständlich auch nicht sauber, da bis ca. 55% mit bis zu 230 [kW], danach bis runter auf 120 [kW] geladen wurde.

    0,73 [SoC Ziel] - 0,16 [SoC Start] = 0,57 [SoC nachgeladen]

    benötigt für 48% SoC waren aber nur 0,32 [SoC nachgeladen]

    ergibt 50,5 [kWh] / (0,57/0,32) = 28,37 [kWh]


    das jetzt aufsummiert macht für 723 km inklusive Ladeverluste und ca. 1 1/2 h Heizung an den HPCs: 207,4 [kWh]*


    ergibt final einen Durchschnittsverbrauch von:

    207,4 [kWh] / 7,23 [100 km] = 29 [kWh / 100 km] (28,68 laut Taschenrechner)

    (aus den realen Kosten dezente 11,16 €/ 100 km bei 1x IONITY, 2x EnBW im Vielfahrertarif und 2x zu 50 Cent bei "Sonstigen" ohne Berücksichtigung etwaiger Grundgebühren)


    Wer's einfacher rechnen möchte: Cockpitanzeige * 1,1 (also die üblichen/oft herangezogenen 10% Verlust am HPC)


    Für mich ein akzeptabler/ zu erwartender Verbrauchswert bei dem Klotz. Und es kann bekanntlich mit den wärmeren Temperaturen nur besser werden (wenn's die 21"-Sommerfelgen nicht wieder zunichte machen). Dafür kommt man mit entsprechender Routine sehr entspannt ans Ziel.


    Dann schon einmal Sorry für den vielen Text - ich wollte aber einmal ein ungeschöntes (reales) Langstreckenbeispiel aufgedröselt haben.

    Selbstredend, dass auf der Rückfahrt (unter exakt identischen Bedingungen) die Werte höher ausfallen, da es "bergauf" geht (von 110 m auf ca. 270 m mit diversen "Hügeln" dazwischen).



    * der Vollständigkeit halber für die Transparenz: die 48% bei Start sind logischerweise nicht gleich "48%" am Ziel. Hier gibt es eine obere und untere Schwelle von rund 0,01*77,4 = 0,8 kWh. Weiterhin ist der App-Auszug über die gesamte Fahrt nach dem letzten Ladestopp (22 Minuten) + knapp 2 km zu meinem Endziel. Und auch klar, dass wir hier insgesamt (wie schon beim Verbrenner) nicht über die erste Nachkommastelle diskutieren brauchen...