Beiträge von johnnyb.goode

    Sobald die Kommunikation abgeschlossen ist und der Stecker verriegelt ist, ist der Hightechlappen im Prinzip obsolet. Andere sollen das auch mit "leichtem Anheben" des Steckers zu Ladebeginn schaffen ;)

    Da muss ich Dir leider widersprechen! :(


    Du hast Recht, dass ein Problem die Verriegelung des Steckers und/oder der Start des Verbindungsaufbaus zu Beginn des Ladevorgangs ist.

    Dieses Problem (welches man durch das mehrfache Klackern am Anfang hört, wenn die Verriegelung des Steckers nicht richtig packt) kann man durch Anheben des Steckers lösen. Ich halte hierfür einfach das dicke Kabel von unten etwas hoch - das ist bequemer als über den eigentlichen Stecker. Dieses Problem ist mir auch schon bei anderen Säulen/Anbietern als bei IONITY begegnet.


    VIel nerviger sind jedoch die Säulen, welche die Verbindung verlieren, sobald man den Stecker wieder loslässt - respektive nach wenigen Minuten des Ladens.

    Dieses Problem habe ich bisher ausschliesslich bei verschiedenen IONITY Standorten festgestellt - so konnte ich Anfang 2022 bei Hannover nur eine Verbindung mit meinem FIAT 500e aufbauen, in dem ich die sonst so verhasste Gummi-Kappe unter den Stecker geklemmt habe. Seit dem führe ich immer einen Lappen mit (notfalls geht auch eine Papierserviette oder ein Taschentuch) und empfinde die Gummikappenlösung zur Abdeckung der DC-Pole sogar als sinnvoll (wenn auch nicht schön/komfortabel).


    In den nun 11'800 km mit dem GV60 seit Mitte/Ende November habe ich an verschiedensten Standorten von IONITY (HImmelkron, Frankenhöhe Nord/Süd, Reinhardshain Nord, Bruchsal, Mahlberg Ost/West) immer wieder Verbindungsabbrüche gehabt. Bis ich angefangen habe, gar nicht mehr ohne den "Hightech-Lappen" zu laden. Es ist einfach extrem Schei**e, wenn man mit vorkonditionierten Akku spät am Abend auf Langstecke an einen (immerhin freien) IONITY-Ladepunkt ankommt und dann beim Essen oder WC-Besuch an der Raststätte wieder die Meldung auf dem Handy erhält, dass der "Ladevorgang erfolgreich abgeschlossen wurde", nachdem das Auto nicht einmal 5 Minuten geladen hat... :rolleyes:


    aus dem anderen Thread zur Ladeerfahrung:

    923-hightech-lappen-png

    Das trifft zwar nicht die Preise bei IONITY, aber mir ist gestern leider aufgefallen, dass die Ladepreise bei Drittanbietern mächtig angehoben wurden (deren Festlegung erfolgt ja durch Shell Recharge).

    So befinden sich auf meinem Heimweg zwei Ladesäulen von Porsche, an denen ich zuvor mit 39 Rappen/kWh + 45 Rappen/Minute Laden konnte (an Deutschen Porscheladern ähnlich - und natürlich nur als Ausweich sinnvoll bei erfolgreicher Vorkonditionierung). Das ist leider wohl vorbei: konnte man vorher theoretisch auf etwas knapp oberhalb von 52 Rappen/kWh kommen, verlangt man jetzt 81 Rappen/kWh (ohne Zeitzuschlag).

    Und auch die letzte Bastion (Pfalzwerke - an einigen Baumärkten in Deutschland) mit zuvor 38 Cent/kWh am HPC wurde auf 74 Cent/kWh + 10 Cent/Minute "minimal" erhöht...


    Damit kann man die Genesis-Ladekarte nur noch für den IONITY-Müll nutzen - immerhin mit dem stark subventionierten Konditionen für die regelmäßig überlasteten Standorte zu Hochzeiten, den Verbindungsproblemen beim Start und den Verbindungsabbrüchen aufgrund seltsamer Stecker, die ich ausschliesslich so bei IONITY kenne ?(

    Würde jetzt aus dem Stehgreif sagen, ist bei mir bestimmt gleich wie bei Dir - jedoch immer abhängig von der Momentaufnahme.

    Die von mir genannten Temperaturen waren ja nur bspw. auf den Screentshot von meinem Beitrag zuvor bezogen. Da habe ich sicherlich auch grössere Unterschiede, insbesondere nach dem Schnellladen unter maximaler Leistung. Wenn ich dran denke, mache ich da mal bei Gelegenheit Screenshots ;)

    Da habe ich ein paar mal reingeschaut - auch wenn ich jetzt kein Screenshot habe, ist die Darstellung in Carscanner etwas so

    (von links oben - Battery module B01 zu rechts unten B16):


    KWKW
    KWKW
    KWKW
    KWKW


    also erste Spalte "Kalt", dann "Warm", "Kalt" und wieder "Warm".

    Eine Spalte bewegt sich mit Toleranz ungefähr in dem Bereich der Battery-Min. und Max-Temperatur aus meinem vorherigen Bild aus Car-Scanner.

    also "Kalt" bspw. 20-22 °C, "Warm" bspw. 26-29 °C.


    Habe jetzt nicht nach irgendwelchen technischen Zeichnungen oder Informationen recherchiert (in der Kanada-Dealer-Info stand dazu leider auch nichts drin), nehme aber mal an, dass die Kühlmittelleitungen (welche wahrscheinlich auch zum Aufheizen verwendet werden) z.B. von Innen nach aussen gehen. Also in Fahrtrichgtung von oben:


    "Kalt" (Batteriemodule) - "Warm" - Mitte (Leitungen/Kabel) - "Warm" - "Kalt"

    also nicht zwingend so, wie es in Car Scanner als Raster dargestellt ist.

    Kann mich natürlich mit der Annahme auch irren ;)

    Das ist korrekt. Bei mir sind's 25 km und zwischen 30 und 45 Minuten - allerdings nicht bis zum Schnelllader auf dem Heimweg - da sind's vielleicht nur 20 Minuten.

    Nützt bloß alles nichts, wenn ich mit 21% SoC oder darunter losfahrem weil dann die Vorkonditionierung abschaltet oder erst gar nicht startet.

    Ist ein strategisches Problem: ich könnte bereits bei 35% SoC (vor dem Büro) einen Tag vorher zum HPC, Dann nutze ich aber noch weniger von der ohnehin schon geringen Reichweite aus (Verbrauch zwischen 12 und 15% täglich) und fahre häufiger zum Schnelllader. Bei den 40 Minuten am HPC (zumindest bei den derzeitigen Temperaturen) komme ich wenigstens wieder eine Woche (5x50 km mit Reserve - im Bereich 10-85% SoC der Batterie) hin. :/

    Hallo zusammen


    Ich hatte jetzt mehrere Wochen einen neuen OBD/Bluetooth-Adapter im GV60 rumliegen und habe mich letzten Sonntag (22.01.23) auf der Rückfahrt mal durchgerungen, die erste Zwischenetappe zu beobachten und festzuhalten. Die Bilder stammen von den ersten 206 km einer 725 km Fahrt. Temperaturen im Bereich 0°C bis 2°C im Schnitt für die betrachtete Etappe.


    Das Fahrzeug stand bei Start vollgeladen bei ca. 8-10°C in einer Tiefgarage. Fahrt war die erste Hälfte trocken, den Rest der Etappe wie auf dem ersten Bild zu sehen neblig, feucht, Schneeregen (der wieder einmal innerhalb von 15-30 Minuten zum Ausfall des HDAII führte, da nicht beheizt :rolleyes: :thumbdown: ) - jedoch ohne, dass die Autobahn groß mit zu verdrängendem Wasser durchgängig bedeckt gewesen wäre.


    Mir fehlt der Screenshot von der App zum Start. Da war die Min.-Temperatur der Batterie (welche ja über die Schnellladefähigkeit entscheidet) bei ca. 6°C.


    Start der Akkuvorkonditionierung bei 67% SoC - ganze 44 Minuten / 100 km vor dem Erreichen des ersten Ladestopps laut Navi - das war nach 10.5 Tkm erstmals, dass er so früh angefangen hat, die Batterie aufzuheizen (Distanzen und Zeiten könnt Ihr mit den Fotos abgleichen):

    20230122_152203.jpg


    Radar blockiert...

    20230122_153625.jpg


    Ankunft in Himmelkron an IONITY-Säule:

    Die Vorkonditionierung wurde kurz vorher auf der Autobahn "abgeschlossen".

    9% Mehrverbrauch aus 44 Minuten vortemperieren zwischen 4 und 4,5 kW Heizleistung ist (selbst bei diesen noch milden Temperaturen) "amtlich".

    20230122_161151.jpg


    SoC bei Ankunft, Verbrauch Zeit/Kilometer...

    20230122_161155.jpg


    Nach dem Anstecken (Laden ohne Verbindungs-Abbruch in Himmelkron nur möglich dank "Hightech-Lappen" :| ) - Start mit 119 kW Ladeleistung:

    20230122_161428.jpg


    Batterie-Min. genau in dem Zeitpunkt noch bei 20°C

    Screenshot_20230122_161439.jpg


    Direkt mit dem Erreichen der 21°C schoss die Ladeleistung auf 233 kW hoch und nach 15 Minuten ging's weiter zur nächsten Etappe (ingesamt drei kurze Ladestopps auf den 725 km bei 130 km/h GPS).


    Fazit:

    Funktioniert. Zumindest bei "Richtgeschwindigkeit"* und ohne weitere Verzögerungen. Die Thematik mit dem Abbruch der Vorkonditionierung unterhalb von 17% SoC hat meinem Empfinden nach auf Langstrecke nur einen relevanten Einfluss, wenn es die erste Etappe betrifft. Im Anschluss kann er (bei der kurzen Reichweite auf der Autobahn des GV60) zumindest bei um die 0°C nicht soweit abkühlen, dass er "wieder bei 0" anfangen muss. Das stört eher, wenn man nicht zu Hause laden kann und denkt, man fährt "mal eben nach der Arbeit" zum Feierabend noch an einen Schnelllader. Da stehe ich dann regelmäßig 40 Minuten und länger bis 80/85% SoC bei den Außentemperaturen X/




    *Hinfahrt verlief etwas flotter - bei Etappen, die (wo erlaubt/möglich) mit 180-210 km/h absolviert werden, kann es im Anschluss passieren, dass die Zeit zum Vorkonditionieren nicht ausreichend war und man mit ~77 kW an der Ladesäule bei 10% SoC anfängt - und dann erst bei 65% oder höher die Ladeleistung hoch geht...

    Uli_GV 60 Deine Erfahrungen und daraus gezogenen Schlüsse zum Navi (umständliche Bedienung) und Kartenmaterial (insbesondere die missverständliche, eckige Darstellung in Städten) unterschreibe ich zu 100%. Das ist leider in keinster Weise dem restlichen Fahrzeug angemessen. Habe dies im Feedback an den Hersteller auch mit aufgeführt.


    Selbst mit der Planung über ABRP muss man ja jedes Mal den nächsten Ladestopp umständlich über "Zwischenziel" hinzufügen, damit die Kiste daran denkt, rechtzeitig vorzuheizen - und Navigation über AndroidAuto und dem Genesis geht leider nicht gleichzeitig. Dann beendet er immer die zuerst gestartete Instanz X/ Hoffentlich kommt die Umstellung auf TomTom - einer von den (bei mir ganz schön vielen) Punkten, die im kleinen FIAT 500e besser gelöst sind als im 3x so teuren GV60 :rolleyes:

    Ich habe jetzt mehrfach auf den Langstreckenfahrten (auch bei Minusgraden) in den letzten 8 Wochen die 10-80% SoC-Marke in gut 19 Minuten erreicht. Natürlich mit der energieintensiven Akkuvorkonditionierung, welche auf den einzelnen Etappen zwischen 9 und 12 % des Gesamtverbrauchs ausmachte (laut EV-Menü des GV60).

    Verbrauch empfinde ich nach wie vor nicht so toll - zwischen 22-24 kWh/100 km, wenn ich maximal mit Tempomat auf 130 km/h (also ca. 125 km/h laut GPS) fahre. Gemittelt für Hin- und Rückfahrt bei 5 bis 10°C Außentemperatur auf ca. 1450 km. Damit ist leider keine Etappe zwischen den Ladestopps deutlich über 250 km bei den Temperaturen.


    Bei den täglichen Pendelfahrten kann ich nicht so ganz ausmachen, warum ich mal bei 15,5 kWh, mal bei 22 kWh im Schnitt lande (Höhenunterschied spielt mit rein).

    Meist ECO-Modus (scheint aber nicht so viel auszumachen) mit dem Sport+ auf 19" Winterrädern und 2,6 bar. Jedoch mit teilweise weit unter dem Tempolimit fahrenden Eidgenossen, denen ich ohne Überholmöglichkeit mit dem Abstandstempomat über Landstraße folgen musss - auf den 25 km einfache Tour (2,5 km Stadt - 16,1 km Autobahn, - 7,4 km Landstraße). Rekuperation auf LVL1 und zum Verzögern oft das linke Paddel, wenn notwendig. Scheint für mich eine effiziente Kombination. Ausgerechnet die letzten km Stadtfahrt verhageln mir zum Feierabend meistens den Schnitt um die 14,x. Ach ja - und dann nutze ich überall dort, wo ich nicht den Abstandstempomat nutzen kann (also Stadt) den Limiter. Leider reduziert der einem den Fahrspaß deutlich, da er die letzten 9 km/h wie Kaugummi beschleunigt, wenn aktiv. Scheint sich aber positiv auf den Verbrauch auszuwirken. Mit dem gleichen Prinzip erreiche ich mit meinem FIAT 500e von 2020 unter 8 kw/h auf 100 km - bei reiner Stadtfahrt ohne Heizung. Nur lässt der Limiter beim FIAT mehr Spaß zu (knallt recht abrupt in die eingestellte Zielgeschwindigkeit). Aber es kann ja mit den steigenden Temperaturen nur besser werden :|

    Mh die Beschreibung "Flattern" passt dazu vielleicht nicht, aber ich höre bei starkem Einsetzen der Rekuperation - bspw. durch das Ziehen des linken Lenkrad-Paddels - einen mechanischen "Klack", der den Front-Motor für mehr Rekuperation einkuppelt. Ob's das Geräusch ist, kannst Du einfach kontrollieren, indem Du die Anzeige der Antriebskraftverteilung aktivierst. Dann sieht man das Zuschalten auch optisch.


    Ein leichtes Geräusch der Leistungselektronik hört man natürlich auch bei der Rekuperation selbst - wie beim starken Beschleunigen.

    Also mir wurde Mitte Dezember der Januar für den Release genannt.

    Glaube ich allerdings nicht dran - gibt andere Bugs, die sie von mir aus primär beheben sollten, weil sie mich täglich stören. Mit ABRP komme ich ganz gut auf der regelmässigen Langstrecke aus :saint:


    Ich hoffe ja nach wie vor drauf, dass das sich immer wieder verschiebende Update "so elementar" ist, dass damit auch der Wechsel von dem wenig zeitgemässen here-Maps zu TomTom erfolgt - man wird ja noch träumen dürfen ^^