Jag-IPace-Ade schau einmal in die zwei PDFs im Post darüber
(Herstellerfreigabe für alle original Genesis-GV60-Felgen über alle Varianten des GV60)
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Dann hänge ich mich mal mit meiner Erfahrung dran.
Etwas über 8000 km im SportPlus, ausschließlich auf 19"-Winterrädern (Dunlop Winter Sport 5 Reifen mit 2,6 bar ringsum).
Mein Urteil fällt durchwachsen aus.
Am ehesten erinnert mich das Fahrwerk im Alltag an meinen BMW 330xi Touring (Baujahr 2006), den ich 2021 mit >160'000 km in Zahlung gegeben habe (in meinem Besitz war er ab ca. 55'000 km). Der hatte kein M-Paket und damit auch kein "Sportfahrwerk", wie es die Marketing-Abteilung so schön nennt. Trotzdem war der Kombi weitestgehend straff - machmal etwas holprig, aber selten unkomfortabel. Auch bei dem Fahrzeug hatte ich das Phänomen, dass bei 120 km/h auf der Betonplatten-Autobahn teilweise unschöne Resonanzen auftraten, die einem dazu bewegt haben, die Geschwindigkeit zu verändern - gut, da waren die Dämper allerdings auch nicht mehr die Neuesten.
Beim GV60 habe ich jetzt zunehmend das Gefühl, dass das Tageslicht einen wesentlichen Einfluss darauf hat, ob die kamerabasierte Fahrwerksanpassung etwas bringt oder bei allen Unwegsamkeiten (außer den "liegenden Polizisten" aka "Bremsschwelle") eher holprig wirkt/nichts beiträgt. So bin ich die letzten Wochen das Fahrzeug fast ausschließlich im Dunkeln gefahren (morgens auf Arbeit, abends zurück - oder halt "nur" Langstrecke auf der Autobahn - auch überwiegend im Dunkeln) und dabei hat mich der propagierte "Hightech"-Zusatz keineswegs überzeugt. Es war nie unkomfortabel, aber meine Erwartung war ein besseres Dämpfungsverhalten bei Straßen, die nicht so in Schuss sind. Zumal es die adaptiven Dämpersysteme bei anderen Herstellern auch ohne Kameratechnik mit schnellem Reaktionsvermögen gibt.
Diese Woche hatte ich jetzt die Chance bei Tageslicht viele Kilometer durch die Leipziger Innenstadt zu fahren und war überrascht, wie viel komfortabler sich das Fahrwerk auf einmal verhielt. Ich bin noch nie so leise und ohne Vibrationen mit 50 km/h über ein Kopfsteinpflaster gefahren. Und andere Unebenheiten, denen man im Alltag nicht immer ausweichen kann (Schlaglöcher, abgesunkene Gullideckel, angehobener Asphalt neben Straßenbahnschienen,...) wurden ebenfalls spürbar berücksichtigt. Das Verhalten entsprach damit nicht dem, wie ich das Fahrwerk die Wochen zuvor kennengelernt habe. Eben im Tageslicht - wo jetzt die Vermutung nahe liegt, dass es einen gewissen Kontrast zur Erkennung der Fahrbahnunebenheiten benötigt und der scheint wohl durch die Scheinwerfer nicht (ausreichend) gegeben? Aber gut - auch nur mein "Ersteindruck".
Zum sportlichen Fahren selber erlaube ich mir noch keine Wertung. Noch bin ich mit dem Fahrzeug nicht genug vertraut, um die 2,2 Tonnen über irgendwelche Passstraßen zu prügeln Ich bin bisher nahezu vollständig im ECO, selten mal im COMFORT-Modus unterwegs gewesen - hier empfinde ich das Verhalten (Wanken) sehr nah an meinem alten 3er Kombi - der zwar mit Serienfahrwerk deutlich niedriger als der GV60 war, aber auch mit Vollausstattung an den 2 Tonnen gekratzt hat. Spannend wird beim GV60 vor allem, ob man den in engen Kurven auch zum "Eindrehen" über die Hinterachse bewegen kann. Das fühlte sich im BMW phänomenal an, wenn man etwas flotter über Pässe gefahren ist.
zum Verbrauchsthema:
Wie von mir bereits geschrieben - erwartet da selbst mit relativ effizienten Reifen (laut ADAC-Test) keine Wunder bei einer nur 20 mm geringeren Reifenbreite.
Gewichtstechnisch hätte ich beim Wechseln auch einen größeren Unterschied zwischen den 19" und 21" erwartet - fühlte sich aber nicht nach einem relevanten Unterschied an (habe die 19" auf die Achse gesetzt und die 21" auf einen Felgenbaum gewuchtet) - evtl. kann ich das im Frühjar mal mit der Personenwaage messen
Das ist sehr wohl relevant fürs Thema, da mit den 19 Zöllern tatsächlich spürbar besserer Verbrauch möglich sein sollte, weil auch andere Dimensionen als der Felgendurchmesser anders sind.
Genesis GV60 So habe ich es vom TÜV auch gesagt bekommen [...] kann man damit eine Einzelabnahme machen.
Die Auskunft ist falsch. Der Privatverein darf sich nicht über das Produkthaftungsgesetz hinwegsetzen. Hier wiegt die Herstellerfreigabe höher als eine (für Dritthersteller-Zubehör übliche) "Einzelabnahme".
Der TÜV bescheinigt in einem einfachen Gutachten, dass die Herstellerfreigabe (gemäss EG-Typgenehmigung) zum Fahrzeug gehört, sodass (in D) die Zulassungsstelle ohne eigene Kontrolle die Ergänzungen in den Papieren vornehmen darf. Ganz easy
Wenn Du an einem HPC laden willst, dann musst du den auch im Navi auswählen.
Der Punkt ist ganz wichtig.
Ich füge die Ladestopps immer etappenweise hinzu, indem ich vor Abfahrt (zum nächsten Ladestopp) die Raststätte/den Autohof über das Navi suche (gemäß aktuell gültigem Vorschlag von der Abetterrouteplaner-App). Da muss man tierisch aufpassen, dass man nach der Suche des Ziels auf der Karte heranzoomt und den richtigen Ladeanbieter auswählt. Bspw. ist bei einigen IONITY-Standorten noch ein einzelner, alter EnBW-Tripplecharger daneben (oder sogar dazwischen ), der nur 50 kW kann. Wenn man aus Versehen diesen als Ziel wählt, wird nicht vorkonditioniert. Meine, dass das Navi diese Unterscheidung auch symbolisch darstellt (mit einem kleinen Blitz über dem Steckersymbol auf der Karte). So ganz eindeutig ist das allerdings nicht, da der GV60 selbst vorkonditionieren kann, wenn man auf einen "Ausgefallenen" HPC-Standort navigiert (rotes Steckersymbol).
Leider ist die Karte bereits/trotz dem ein Monat alten Update des "Entertainment-Systems" veraltet
Musste bereits bei einigen EnBW-Zielstandorten irgend etwas aus der Nähe suchen, um vorkonditionieren zu können.
Also im Alltag fernab des Langstreckeneinsatzes scheint die Vorkonditionierung nur bedingt hilfreich/sinnvoll. Habe jetzt nochmals genauer drauf geachtet: manchmal geht bei 17% SoC die Heizspindel weg - manchmal erst, wenn die Anzeige auf 16% SoC springt. Das hilft fast gar nicht, selbst wenn man 25 Minuten (mit 20 oder 21% startend) den HPC zum Feierabend ansteuert. Da steht man schnell mal 30 Minuten, um bei 8°C Außenemperatur von 14 auf 65% zu laden. Für jeden mit einer AC-Lademöglichkeit zu Hause oder auf Arbeit natürlich völlig irrelevant...
Wenn ich jetzt 25 Minuten Fahrtzeit mit Vorkonditionierung durch die Stadt zu einem HPC habe - und nicht unter die 17% komme (bei 10°C Außentemperatur), beginnt die Ladung mit ca. 87 kW und kämpft sich dann auf ca. 133 kW hoch. Ergebnis: von 33 auf 80% in rund 22 Minuten. Nach Autobahnfahrt heute - wo interessanterweise das Vorheizen bei >40 Minuten zum Ziel startete (in Folge Durchschnittsverbrauch von >27 kWh/100 km bei max. 130 laut Tacho nach 45 Minuten Fahrt ) dann von 25 auf 83% in 19 Minuten. An der gleichen 300 kW-Säule bei nahezu gleicher Außentemperatur.
Gefühlt wird die Ladezeit auf Langstrecke nicht wesentlich höher, selbst wenn man auf 10% runter fährt und die Vorkonditionierung damit aufgrund des niedrigeren SoC zu früh beendet. Man sollte nur längere (zusätzliche) Zwischenstopps ohne Ladevorgang vermeiden. Und noch ganz nett: wenn man aufgrund der voll belegten HPCs mit vorkonditioniertem Akku auf eine langsamere 150 kW-Ladesäule ausweichen muss, kommt man im Bestfall mit 6-8 Minuten mehr für den Ladevorgang 15-80% aus. Das hatte mich positiv überrascht, da er die Kurve sehr konstant beim Maximum der Säule hält.
Ist deutlich kleiner als das Studio in Zürich - jedoch im gleichen Stil sehr geschmackvoll eingerichtet.
Die Erföffnung war auch sehr gut arrangiert mit feinem Catering und Live-Musik der Baslerin Nubya.
Ich würde tippen über den GPA, wenn der sich bemüht?
Er sollte über die Ersatzteilliste eigtl. Zugriff auf die Teilenummern haben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass in Zukunft der RWD auch nach Deutschland kommt - dann wird's vielleicht einfacher?
Preis empfand ich unverschämt mit 3200 CHF für den Komplettradsatz (fairerweise jedoch mit laut ADAC guten DUNLOPS und den RDKS) - zzgl. Palettenversand durch Spedition
Ich hatte unter dem Thread die Herstellerfreigabe hochgeladen - hatte allerdings dann weder Zeit noch Lust nach der ganzen Schwarzmalerei das nochmals in den Felgenthread zu kopieren.
Wenn jemand das nachtragen lassen will: ausdrucken, zum TÜV/DEKRA/GTÜ fahren, Gutachten basierend auf der EG-Typgenehmigung erstellen lassen (das entspricht keiner Einzelabnahme) und mit dem Gutachten die Größen bei der Zulassungsstelle nachtragen lassen. Das kann man auch ohne verbaute Felgen vorab machen - die Reifendrucktabelle in der Innentür weist bereits alle Größen modellunabhängig aus. Schon sind alle original Genesis-GV60-Felgen modellübergreifend einsetzbar. In der Schweiz reicht der Besuch der MFK.
Man sollte sich natürlich darüber im Klaren sein, dass die 20 mm geringere Reifenbreite bei dem Klotz keinen Jahrtausendvorteil bringen Hohenunterschiede, Wetter und Akkuvorkonditionierung wirken da um ein Vielfaches derber auf den Verbrauch ein. Ich wollte einfach nicht 2x den gleichen Felgensatz und halte nicht viel von den dünneren Gummi-Streifen (gerade bei schlaglochreichen Innenstädten in D).
Auf Langstrecke ist die Grafik, die der Herr Block beim "E-Auto Supertest" des GV60 gezeigt hatte, nicht zu unterschätzen.
Ich habe mich am Freitag dazu gezwungen, die 725 km Standardstrecke (Basel-Heilbronn-Nürnberg-Leipzig) mit Tempomat auf 130 km/h (ca. 124 km/h GPS) durchzufahren (wo erlaubt). Und bin trotz 3 Stunden Starkregen bei ca. 22 kWh/100 km laut BC gelandet. Das fand ich für den "ineffizienten Klotz" ganz okay, auch wenn's deutlich wärmer war (10°C+) und ich ja Winterräder in 19 Zoll montiert habe.
Mit dem sehr hohen Autobahnanteil (knapp 8000 km in 5 Wochen und drei Tagen ) lande ich derzeit bei 27 kWh/100 km. Wobei auf Langstrecke das Vorkonditionieren des Akkus auch bei den tiefen Temperaturen richtig gut funktioniert - dafür locker auch mit 8-12% zum Gesamtverbrauch einer Teilstrecke beiträgt (laut der Angabe unter dem EV-Menü).